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Scorefor – “Living in the moment”(VÖ: 19.06.2009)

Wer die Bad Tölzer Scorefor unterschätzt, hat schon verloren! Auf ihrem vierten Album bietet Scorefor einen mitreißenden Hurrikan an Hooks, die sich schwerlich wieder aus dem Ohr schütteln lassen. „Living in the moment“ kickt vom ersten Ton bis zum letzten Takt - 46 Minuten und 14 Sekunden, die der Band den Weg in die nächst höhere Liga ebnen werden. Ab sofort darf sich das bayerische Quartett mit den Donots ebenso messen wie mit internationalen Größen wie Lagwagon und Millencolin. Dass sie dabei den Kürzeren ziehen, brauchen Scorefor zu keiner Sekunde zu befürchten. „Living in the moment“ belegt mit 13 nachdrücklichen Argumenten, dass die Bad Tölzer wissen, wie packender PunkROCK mit Härte und Harmonie funktioniert. Dafür sorgt auch Alex Klier (u.a. Sportfreunde Stiller, Die Ärzte, Reamonn…) der der Produktion Ecken, Kanten und ordentlich Druck verpasste. All das macht „Living in the moment“ zu einem unberechenbaren Trotzkopf, der unwiderstehlich schmissig daherkommt und sein Temperament in infektiösen Refrains bändigt.

Obwohl Scorefor auch mal die Zügel straff halten, folgt das Songwriting anno 2008 meist einem anderen Credo: Die Band setzt auf die Energie der Entschleunigung. Im Vergleich zu ihrem letzten Album „Three Chord Symphonie“ (2006) haben Scorefor die Geschwindigkeit merklich gedrosselt. Heute beweisen die Bad Tölzer mehr Mut zur Melodie, lassen überschäumende Spielfreude zu – und punkten mit der neuen Taktik in Serie. Warum das so ist? Weil „Living in the moment“ vor Emotionen lodert und Adrenalin schwitzt – Takt für Takt für Takt. Scorefor beherrschen rüde Punkrock-Preller à la „Simplify your life“ oder „Change my own ways“ ebenso wie die hohe Hymnenkunst bei „I won´t admit it“ oder der ersten Single „Burn down the house“. „Melancholische Glückseligkeit“ nennt Sänger und Gitarrist Florian „Kropi“ Kropius die feine Gefühlsbrise, die durch die neuen Scorefor-Songs weht. Die Lyrics widmen sich häufig dem mutlosen Durchschnittsbürger, der nicht den Schneid hat sein Herz in beide Hände zu nehmen und loszulaufen. Wohin auch immer, Hauptsache fort. „Ich schreibe oft von dem sogenannten ‚Normalo’, der wir alle nicht sein wollen“, sinniert „Kropi“, „dieser ‚Normalo’ weiß nur allzu gut, welche Rolle er in unserer Gesellschaft zu spielen hat. Aber wehrt er sich dagegen? Leider nicht.“ Scorefor wehren sich, vom ersten Tag an tun sie das. Die Band bleibt chronisch hungrig. Scorefor sind fortwährend auf der Suche nach etwas Neuem: die vier wollen neue Erfahrungen aufsaugen, neue Venues rocken, neue Pfade gehen.

„Erfolg mit der Band“, holt „Kropi“ aus, „Erfolg ist für mich, auf eine Bühne in einem Ort zu steigen, dessen Namen ich zuvor noch nie gehört habe.“ Auch Auftritte in Metropolen, deren Namen jedermann schon gehört hat, durften Scorefor schon als Erfolge verbuchen. New York zum Beispiel, wo sie den Kult-Club „CBGBs“ aufmischten. Auch Toronto, wo sie ihrem Publikum bei der „Canadian Music Week“ eine schwitzige Stunde neben Topstars wie „The Used“ oder „Killswitch Engage“ bescherten. Oder Tokio, wo die vier Oberbayern schon mit einer ihrer entfesselten Liveshows für Verkehrsbehinderungen sorgten – Dank dem beachtlichen Erfolg des letzten Scorefor-Albums Just Another Version of Truth“. Dieses fand 2005 den Weg ins Reich der aufgehenden Sonne. Dort rührte der japanische Indie-Riese ‚Imperial Records’ kräftig die Werbetrommel für seine Exoten aus Europa, genauer gesagt Bad Tölz. Prompt waren Scorefor mit dem Videoclip zum heimlichen Hit „Where Are The Flowers Daddy Used To Bring?“ auf MTV-Japan zu sehen und spielten ein ausverkauftes Konzert im Herzen Tokios. Anschließend mussten die Ordnungskräfte die Straße vor dem Venue sperren, um der Band einen Weg vorbei an den ausrastenden Fans zu bahnen. Für Scorefor nur eine einschneidende Erfahrung mehr, die sie dankend mitnahmen, ehe sie weiterzogen: Über Australien, Kanada und die USA, die Schweiz, Tschechien und Österreich zurück nach Deutschland.

Keine Frage, Scorefor haben die Welt gesehen. Und trotzdem bleibt der Weg das Ziel. Wohin der führen wird, ist ebenso offen, wie die Endungen und Wendungen eines Scorefor-Songs. Klar ist: Auf ihrem vierten Album „Living in the moment“ präsentieren sich die Oberbayern variabler und unberechenbarer als je zuvor. Scorefor schlagen musikalische Haken, neue Wege ein – und sie schlagen auch mal über die Stränge. Dann berauschen sich Jens “Rik” Hofmann (Drums), Stefan “Steve” Lachner (Gitar), Andreas “Chef” Rammler (Bass) und Florian “Kropi” Kropius (Vocals & Guitar) an ihrer überbordenden Spiellaune. Dann reißen sie sich selbst und uns mit in ein aufschäumendes Meer aus Melodien. Freut euch auf ein clever ausbalanciertes PunkROCK-Album mit charakteristischem Zungenschlag. Groß in Japan waren Scorefor schon, ab sofort ist der alte Kontinent dran. Scorefor sind am Drücker, hier und jetzt!

 

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